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Selbstliebe: 100 Dinge, die ich an mir liebe

10. Januar 2018
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Ich möchte euch heute über ein Selbstliebe-Buch erzählen, das ich gerade lese. Genauer gesagt über eine der zahlreichen “Hausaufgaben”, die einem in diesem Buch erteilt werden.

Conscious Communication

Das Buch heißt Conscious Communication und handelt von der richtigen, gesunden und bewussten Kommunikation mit sich selbst. Die Autorin, Mary Shores, gibt Einblicke in ihr Leben und berichtet über die schweren Schicksalsschläge, die sie in ihrem Leben erfahren musste. Allein durch positive Affirmationen, Meditation und bewusste Kommunikation hat sie es geschafft, ihre Einstellung zum Leben zu ändern. Diese Tricks und Vorgehensweisen teilt sie mit den Lesern und erklärt parallel dazu auch, welche chemischen Prozesse im Gehirn ablaufen, wenn man seine Denkweise ändert.

Vieles spielt sich in unseren Köpfen ab und oft machen wir “aus einer Fliege einen Elefanten”, wie es so schön heißt. Das wusste ich schon lange, habe aber nie etwas dagegen gemacht. Ja, hier und da habe ich mal meditiert, aber noch nie habe ich mich so intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die ersten Kapitel im Buch habe ich mit – wie soll ich sagen – emotionalem Abstand gelesen. Mary Shores hat sich sehr oft wiederholt und die Tipps waren für mich nicht auf Anhieb nachvollziehbar. Bis es dann zu einer unscheinbaren Aufgabe kam, die meine Denkweise überraschend schnell und einfach geändert hat.

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Selbstliebe: 100 Dinge, die ich an mir liebe

… so lautete der Titel der Aufgabe. Und viel Beschreibung war nicht nötig. Man musste 100 Dinge aufschreiben, die man an sich selbst liebt. “Ich liebe es, dass ich kein Problem damit habe, alleine zu sein” zum Beispiel! Es kann etwas ganz Banales sein – im Grunde gibt es keine Regeln. Die Liste macht man für sich selbst, sie muss niemandem gezeigt werden und somit sind den Gedanken und Ideen keine Grenzen gesetzt.

Klingt unmöglich? Ist es eigentlich auch! 100 Dinge zu finden, die man an sich mag, ist echt nicht so easy. Deshalb bin ich auch nie mit meiner Liste fertig geworden. Aber das schöne daran ist, dass man den Effekt dieser Aufgabe nicht erst nach dem hundertsten Punkt merkt. Sobald man die negativen Gedanken verdrängt und der Aufgabe wegen in positive umwandelt, werden – wie Mary Shores in ihrem Buch beschreibt – neue Synapsen gebildet. Neue Denkwege werden geschaffen und “trainiert” – ja, glaubt mir! Man kann das wirklich trainieren. Ein Fitnessstudio für’s Gehirn, sozusagen!

Probiert es aus! Lasst euch Zeit und nicht vergessen: Kein Gedanke ist falsch! Alle positiven Gedanken niederschreiben und alle negativen einfach umwandeln. Aber nehmt euch selbst nicht zu ernst – nehmt die Dinge, die euch an euch stören mit Humor! Ihr wollt bestimmt noch ein Beispiel haben, wie Selbstliebe antrainiert werden kann, bevor ihr euch dieser schweren Aufgabe widmet, oder?

Beispiel: Negative Gedanken in positive Gedanken umwandeln

Negativer Gedanke: Ich habe 4 Kilo zugenommen und fühle mich deswegen unwohl.
Positiver Gedanke: Ich liebe es zu essen und neue Restaurants auszuprobieren und will mich aufgrund von 4 Kilo nicht einschränken. Mein Körper ist schön, funktioniert und die 4 Kilos sieht man mir nicht an.

Negativer Gedanke: Ich hasse mich dafür, dass ich kaum Filme kenne und in vielen Gesprächen beschämt zugeben muss, dass ich “den Film” nicht gesehen habe.
Positiver Gedanke: Jedes mal wenn ich mich als Filmbanause oute, sammle ich Sympathiepunkte. Es ist so! Solche Dinge machen menschlich und greifbar. Außerdem bekomme ich ständig Listen mit Filmen, die ich unbedingt sehen muss. :)

Q: Wie viele Punkte kannst du dir notieren? Was liebst du an dir selbst? Ich würde mich sehr über einen kleinen Auszug deiner Liste freuen!

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18 Comments

  • Reply S.Mirli 10. Januar 2018 at 12:31

    Ich glaube das Buch sollte ich mir SOFORT zulegen. Ich liiiiebe (nicht) diese typischen Vorstellungsgesprächfragen: “was sind Ihre positiven, was ihre negativen Seiten”. Auf Anhieb könnte ich wahrscheinlich 500 negative Eigenschaften aufzählen, aber was man an sich selber mag, warum fühlt man sich schlecht, wenn man etwas an sich mag – vielleicht weil uns von Kindheit an antrainiert wird “Eigenlob stinkt”. Ich finde diese Aufgabe genial und werde es bestimmt ausprobieren. Erster positiver Punkt – ich bin immer sofort dabei Neues zu probieren ;-) Viiiielen Dank für diesen tollen Tipp, der kommt wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich wünsche dir ein ganz fantastisches neues Jahr liebe Anna, allerliebste Grüße, x S.Mirli
    http://www.mirlime.com

    • Reply Anna-Laura Kummer 10. Januar 2018 at 12:50

      Hey du liebe,

      oooooh so ein lieber Kommentar! Freut mich total, dass dir der Blogpost gefallen hat! Bin gespannt, wie viele Punkte es auf deine Liste schaffen! Ich glaube bei 50 wusste ich nicht mehr weiter :-P

      Alles Liebe,

      Anna

  • Reply liebe was ist 10. Januar 2018 at 14:15

    liebe Anna, wow!
    100 Dinge, ich glaube dass kann nicht jeder von sich behaupten ;)

    das Buch klingt in jedem Fall super spannend! icfh mag solche Ratgeber zur Selbstentwicklung gerade unglaublich gerne lesen – nicht nur weil Jahresanfang ist. aber irgendwie bin ich in dem Later angekommen, wo es eben zeit dazu ist wieder an sich zu arbeiten, wenn sich gesetzt hat …

    wir lieben uns heutzutage viel zu wenig selbst – da ist jeder rat wichtig – schließlich sind wir für uns selber die wichtigste Person, müssen 24/7 mit ihr auskommen. wer sich da nicht selber leiden kann, hat es auf Dauer nicht leicht!

    hab noch eine schöne Woche und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  • Reply Ursula 10. Januar 2018 at 14:59

    Ich kann Dir auch das Buch “Three Simple Steps” von Trevor G. Blake empfehlen, das geht in eine ähnliche Richtung (bisserl Business ist auch dabei), aber im Grunde geht es darum, dass wie man sein Denken positiv verändern kann.
    Ich habe mir auch angewöhnt KundInnen, wenn wir ihr Photoshoot planen, zu fragen, was sie an sich selbst besonders gerne mögen. Alleine diese kleine Frage hilft schon und sie vergessen vielleicht ein bißchen darauf, was sie alles nicht mögen.

  • Reply Sandra Slusna 10. Januar 2018 at 15:52

    So ein toller Beitrag liebe Anna, ich finde toll, dass du sowas gepostet hast. <3 Ich brauche das Buch auch unbedingt. Mir geht es leider auch so, dass ich eher 1000000 Dinge aufzählen könnte, die ich an mir nicht mag und danke dir deswegen für den Tipp! Solche Bücher helfen meisten viel mehr als man denkt. Man sollte auch öfters sich selber loben, sagen, dass jemanden etwas an sich gefällt oder das man mit dem zufrieden ist. Warum sollte man mit allem nur unzufrieden sein und sich kritisieren wenn man etwas gut macht oder etwas an sich selber mag?
    xxx, Sandra

  • Reply Lila 10. Januar 2018 at 17:56

    Liebe Anna,
    toller Blogpost, wirklich! 100 Dinge ist zwar eine echt ordentliche Zahl, aber ich denke, ich werde es einmal ausprobieren und das Buch hört sich auch sehr interessant an :) Das Umwandeln von negativen Gedanken in positive ist auch eine sehr schöne Idee, danke dafür!
    Liebe Grüße
    Lila

  • Reply Lena 10. Januar 2018 at 20:54

    Ein sehr toller Post Anna! Ich habe selbst relativ oft mit Selbstzweifeln zu kämpfen und ich kenne das total, dass einem oft nur (oder jedenfalls viel schneller) die Dinge an einem auffallen, die einen selbst an einem stören.
    Ich denke, ich werde auch mal so eine Liste anfangen und nehme mir auch schon seit längerem vor, mir die Dinge bewusst zu machen, dir mir an mir selbst gefallen! Ein Punkt, um deine Frage zu beantworten: Ich mag meine Offenheit gegenüber Anderen :)
    Ganz liebe Grüße, Lena
    https://salutlena.wordpress.com

  • Reply Mary Shores 10. Januar 2018 at 22:06

    Hi Anna! Thank you so much for reading the book. I hope you’re liking it and the exercises. The 100 Things List was probably the hardest and most rewarding thing I ever did. Thank you so much for sharing your experience!

  • Reply Sylvia 11. Januar 2018 at 4:51

    Oh super ich bin auch gerade auf der Suche nach einem neuen Buch – da kommt das gerade recht! Diese Art Bücher lieber ich sowieso am meisten.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    https://www.mirrorarts.at – 3 Monate Weltreise

  • Reply LUISASOPHIE 11. Januar 2018 at 10:47

    WOW! Ich lese den Beitrag gerade glaube ich das 4. mal ! Du hast das wahnsinnig toll rüber gebracht und deine Beispiele sind super gewählt. Vielen vielen lieben Dank, dass du deine Gedanken mit uns teilst. Liebe Grüße, Luisa :)

  • Reply Theresa 11. Januar 2018 at 12:58

    Hihi ich bin auch so ein Filmbanause :D Hat mich lange sehr gestört. Mittlerweile bin ich stolz darauf manche Filme nicht gesehen zu haben. Was bringts wenn ich mir Filme ansehen die mir nicht gefallen? Herr der Ringe, Star Wars und alle Tarantino und Superhelden Filme… besser ich stehe dazu und lass mich nicht mehr überreden 2h meiner Lebenzeit für für mich unspannende Filme zu verschwenden:)

  • Reply Theresa 11. Januar 2018 at 12:59

    Hihi ich bin auch so ein Filmbanause :D Hat mich lange sehr gestört. Mittlerweile bin ich stolz darauf manche Filme nicht gesehen zu haben. Was bringts wenn ich mir Filme ansehen die mir nicht gefallen? Herr der Ringe, Star Wars und alle Tarantino und Superhelden Filme… besser ich stehe dazu und lass mich nicht mehr überreden 2h meiner Lebenzeit für für mich unspannende Filme zu verschwenden:)

  • Reply Clara Terno 11. Januar 2018 at 13:15

    Gibt es das Buch auch in Deutsch?:)

  • Reply Lisa 11. Januar 2018 at 20:42

    ohh wow Anna,
    das finde ich einfach so toll. Ich bin wirklich absolut begeistert von solchen Büchern.
    Und ich finde es wirklich klasse wenn man 100 Punkte zusammen bekommt.
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
    Lisa <3
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de

  • Reply Hayat 11. Januar 2018 at 22:06

    – ich liebe es an mir, dass ich finanziell unabhängig bin – ich liebe es an mir, dass ich die Trennung von meinem Freund so positiv für mich sehen konnte – ich liebe es trotz vieler Krankheiten stark und positiv zu sein – ich liebe es an mir, dass ich gerne einen Abend oder ein Wochenende alleine verbringe – ich liebe es an mir, dass ich mich für vielen begeistern lasse und gerne Neues ausprobiere – ich liebe es an mir, dass mir meine Familie so wichtig ist und ich immer für sie da bin – ich liebe es an mir, dass ich meinen Job so gut mache – ich liebe es an mir, dass sie Andere zu 100% auf mich verlassen können – ich liebe es an mir, dass ich gerne in der Natur bin – ich liebe es an mir, dass ich an das Gute in jedem Menschen glaube und nicht vorverurteile – ich liebe es an mir, dass ich mich in Sachen Ernährung auf einen guten Weg gebracht habe… Super Blog und hier die 11 die mir spontan eingefallen sind. Auch mich würde das Buch in Deutsch interessieren. Liebste Grüße Hayat

    • Reply Anna-Laura Kummer 12. Januar 2018 at 16:38

      LOVE IT!!!! Super Gründe, danke dass du sie mit mir/uns geteilt hast! <3

  • Reply Nikki 12. Januar 2018 at 22:34

    Liebe Anna,
    ein super super Beitrag! Danke dir für die Anregung :)

    Ich selbst sehe viele positive Eigenschaften an mir einfach als selbstverständlich an und blende aus, dass sie besonders sind und mich ausmachen.
    Ich habe viele negative Dinge erlebt und auch anstrengende Monate hinter mir, habe mir aber fürs Jahr 2018 vorgenommen (und natürlich generell für die Zukunft) positiver zu denken und mich nicht mehr so stark von den ganzen negativen Gedanken leiten zu lassen. Dein Buch-Tipp und Post sind der perfekte Stupser dafür.

    Ganz liebe Grüße!

  • Reply Lea Illersperger 16. Januar 2018 at 10:28

    Hey Anna, super Beitrag wieder einmal! Bin wirklich begeistert von deiner Einstellung und Offenheit zu dem Thema Selbstliebe und Selbstakzeptanz, weil ich finde, dass es in der Social Media Welt oft untergeht. Du bist wirklich eine starke, tolle Persönlichkeit und von dir kann man sich ordentlich was abschauen!
    Danke und das Buch klingt auch wirklich toll!
    Alles Liebe,
    Lea

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